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Neue Kennzeichendebatte im Kreis Mittelsachsen |
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Heilbronner Professor will alte Buchstabenkombinationen zurück
Zur Umfrage der Freien Presse gehts hier...
(Hainichen/Mittweida/12.03.2010) Kehren "HC", "MW" oder "RL" und "DL" bald wieder auf die Kfz-Kennzeichen-Schilder zurück? Ginge es nach Professor Ralf Bochert, dann wäre dem so. Der Dekan der Fakultät für Wirtschaft an der Hochschule in Heilbronn hat eine deutschlandweite Initiative zur Wiedereinführung der durch Kreisreformen abgeschafften Kennzeichen losgetreten. In Mittelsachsen stößt die Aktion prompt auf Zustimmung.
Mit dem Verlust des Kennzeichens "geht ein ganzes Stück eigene Identität verloren, und auch die wirtschaftliche oder touristische Vermarktung gestaltet sich nach einer 'Einverleibung' durchaus schwieriger", sagt Bochert. Das Forschungsprojekt an der Hochschule Heilbronn sieht für April bereits Umfragen in Städten vor. "Die Ergebnisse werden in einer Studie im Juni veröffentlicht", sagt Bochert, wohl wissend, dass verbindliche Entscheidungen nur auf politischer Ebene getroffen werden.
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Abgucken bei Unnas Sparfüchsen |
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Kommunales Energiemanagement für Döbeln
(Döbeln/04.03.2010) Mit der Vorstellung seines Zwölf-Punkte-Programms stand FDP-Mann Jörg Neumann im Rampenlicht der jüngsten Stadtratssitzung am 4. Februar. Einer der vielen Vorschläge für einen künftig stabilen Haushalt: Die Döbelner Straßenbeleuchtung muss sparsamer werden. Dem Döbelner Energieberater Heinz Böhle vom Ingenieurbüro für unabhängige Energieberatung gehen diese Stromsparvorschläge noch nicht weit genug. Er schlägt vor, sich in der westfälischen Partnerstadt Unna das dort sehr erfolgreiche Kommunale Energiemanagement abzugucken. Rund 270 000 Euro zahlt die Stadt Döbeln pro Jahr für ihre Straßenbeleuchtung. Wenn modernere Lampen installiert würden, läge das Sparpotenzial bei etwa 50 Prozent. Mit einer effizienteren Straßenbeleuchtung ließen sich im Jahr weit über 100 000 Euro Stromkosten sparen. Andere Städte wie Hartha machten vor wie es geht, argumentierte Jörg Neumann im Stadtrat.
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Neumanns Zwölf-Punkte-Programm |
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Liberaler unterbreitet Diskussionsgrundlage für künftige Finanzentwicklung der Stadt Döbeln
(Döbeln/10.02.2010) Jörg Neumann (FDP) hat in Abstimmung mit anderen Stadträten der liberalen und christdemokratischen Fraktionen sowie mit den Freien Wählern ein Zwölf-Punkte-Programm vorgelegt. Dieses soll hinsichtlich der finanziellen Entwicklung der Stadt Döbeln in den nächsten drei Jahren eine Diskussionsgrundlage bilden. Die gestellten Forderungen gehen dabei nicht immer mit den Vorschlägen der Stadtverwaltung konform.
1. Ausgeglichener Haushalt Ein ständig ausgeglichener Finanzhaushalt der Stadt Döbeln ist für Jörg Neumann in den nächsten Jahren oberstes Gebot.
2. Keine neuen Schulden Bis 2013 dürfe Döbeln keine neuen Schulden machen. „Die Stadt sollte bei Bedarf eher nochmal in die Rücklage greifen, als neue Kredite aufzunehmen“, so der Liberale.
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„Haus der Demokratie ist Vereinseigentum“ |
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(Döbeln/17.02.2010) Zum Thema Haus der Demokratie hat sich jetzt auch der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Döbeln, Rocco Werner (FDP), zu Wort gemeldet. Ihm habe bei der vorangegangenen Berichterstattung ein klarer Hinweis darauf gefehlt, dass sich das betreffende Gebäude in der Bahnhofstraße 56 in Besitz des Vereines Haus der Demokratie befindet. „Der Verein wollte damals das Haus unbedingt haben. Aber wenn ich mir Eigentum anschaffe, muss ich mir doch auch Gedanken darüber machen, was daraus werden soll“, so der liberale Unternehmer. Dass die Stadt in Sporthallen investiere, die ihr gehören, sei selbstverständlich. Wenn städtisches Geld für die Sanierung eines nicht kommunalen Gebäudes fließen soll, dürften Bedenken geäußert werden.
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Döbelner Stadtrat entscheidet sich für "Gelben Sack" |
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(Döbeln/05.02.2009) Zur 5. Stadtratssitzung in dieser Legislatur entschieden sich die Stadträte mehrheitlich für die Beibehaltung des bisherigen Entsorgungssystems mit dem "Gelben Sack". Der Bürgerwillen ist damit umgesetzt, kommentiert Rocco Werner, Stadtrat und stellvertretender Oberbürgermeister von Döbeln das Abstimmungergebnis. Nur muss nur noch der Kreistag zu seinem Wort stehen und wie von Herrn Irmer, Geschäftsführer der EKM angekündigt eine mögliche Doppellösung akzeptieren. |
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