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FDP Döbeln über wirtschaftliche Situation in Döbeln sehr besorgt

Die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie sind nach wie vor offenkundig und begleiten uns täglich. Neben der Frage des optimalen Schutzes für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort – muss es auch darum gehen, die konkreten wirtschaftlichen Folgen für die vor allem Betroffenen Bereiche in der Gastronomie, Gewerbetreibenden und Selbstständigen im Kultur-, Kunst- und Veranstaltungsbereich stärker in den Blick zu nehmen. Es ist unumstritten, dass die Unternehmen, Selbständigen und Gewerbetreibenden in Döbeln und Umgebung ihre Bereitschaft durch konkrete Unterstützung und Engagement mitgetragen haben und auch weiter werden. Im Ergebnis der aktuellen Situation muss klar festgestellt werden: „Die jetzt fokussierte 2G-plus-Regel kann zurecht als „Todesstoß“ für viele Gastronomiebetriebe in Döbeln bezeichnet werden“ erklärte Rocco Werner von der Fraktion der FDP/ FW im Stadtrat von Döbeln. „Unsere Kritik an den aktuellen Entscheidungsvorlagen und Diskussionen der Bund- Länderkonferenz ist, dass die geplanten Maßnahmen mittlerweile als langfristige Einschränkungen mit konkreten und zum Teil fatalen wirtschaftlichen Folgen für viele Unternehmer, Gewerbetreibenden und Selbstständigen in Döbeln und Umgebung wirken. Insofern ist auch der Einschätzung der Industrie- und Handelskammer aus Leipzig Recht zu geben, dass diese getroffene Entscheidung einer 2G plus Regelung einem faktischen und damit echten Lockdown entsprechen“ stellte Werner klar. „Hierbei geht es nicht um eine Lobby für einzelne Wirtschaftsbereiche, sondern um die konkret wirkenden und vor allem langfristigem Folgen für unsere Stadt. Denn eines steht fest: nicht nur die Gastronomie befindet sich in einer Schieflage – auch viele Unternehmerinnen und Unternehmer und vor allem Solo-Selbstständige kämpfen real um Ihre Existenz und brauchen in jedem Fall mehr Unterstützung“ erklärt Rocco Werner von der FDP Döbeln und Umgebung. „Wir werden uns deshalb mit einer starken Stimme dafür einsetzen, dass aus dem Stadtrat und durch den Oberbürgermeister schnell die klare Botschaft und das Signal in Richtung des sächsischen Ministerpräsidenten gesendet werden sollte: Es gibt nicht nur ein Jetzt, sondern auch ein Morgen! Die Sorgen und konkreten wirtschaftlichen Nöte vor Ort sind mittlerweile außerordentlich bedrohlich. Und wenn wir von einem faktischen Lockdown für einzelne Branchen sprechen – muss es auch entsprechende Entschädigung geben!“, so Werner abschließend. Berichterstattung Sächsische Zeitung 10.01.2022Berichterstattung Leipziger Volkszeitung (Döbeln) vom 10.01.2022

Klare Entscheidung für die Schaffung eines City Managers in Döbeln gefordert

Mit der Ablehnung des Antrages der Stadt Döbeln für die kommende Förderperiode zum Schwerpunkt „lebendige Zentren“ ist aktuell auch keine Planungssicherheit für die Schaffung einer Stelle eines City Managers möglich. „Wir bedauern diese Entscheidung sehr und sind über das Ergebnis enttäuscht“ erklärten Peter Draßdo und Rocco Werner von der Fraktion der FDP / FW im Stadtrat von Döbeln. „Wir hatten uns erhofft, dass es ein klares Signal in Richtung einer planbaren Perspektive für das Thema gibt. Aus diesem Grund hatten wir unseren Antrag im Frühjahr zum Thema eingebracht. Es ist an der Zeit, dass wir nun rasch gemeinsam eine Entscheidung finden und gegebenenfalls auch mit einer Interims-Projektstelle weiterarbeiten können“ argumentierten Draßdo und Werner. „Insbesondere die Begründung, weshalb der Antrag eigentlich abgelehnt wurde, hätte aus unserer Sicht noch deutlicher und präziser ausfallen können. Denn es stellt sich hier durchaus die Frage, inwiefern wir als Stadt Döbeln gut vorbereitet in die Vergabe der Entscheidung gegangen sind?“ betonten die beiden Stadträte der FDP Döbeln und Umgebung. Die Relevanz einer Stelle mit dem Schwerpunkt City-Management ist aus Sicht der Freien Demokraten in Döbeln und Umgebung von außerordentlicher Bedeutung. Es zeigt sich, dass die bestehende Händlerschaft und Gewerbetreibenden eine moderierende, planenden und für die Entwicklung eines langfristigen Innenstadtkonzeptes verantwortlichen Person als Schnittstelle suchen. „Es wird nun darum gehen, in den kommenden Wochen und Monaten die möglichen Alternativen gemeinsam zu diskutieren und über die Neubeantragung und gegebenenfalls Initiierung des Programms lebendige Zentren hinaus, eine geeignete Interimsoption zu überdenken“ präzisierten die FDP-Stadträte Peter Draßdo und Rocco Werner. „Was uns jetzt vor allem helfen würde, wäre eine pragmatische und zügige und geschlossene Idee, die uns hilft, die verlorene Zeit aufzuholen und mit gemeinsamen Kräften Döbeln und die Innenstadt weiter nach vorne zu bringen. Dafür werden wir uns einsetzen“ erklärten beide Stadträte abschließend.