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FDP Döbeln sieht erheblichen Handlungsbedarf bei regionaler Wirtschaftssicherung und Wirtschaftsförderung

Das die Wirtschaftssicherung und Wirtschaftsförderung vor allem mittel- und langfristige Wirkung entfaltet steht fest. Für die Liberalen in Mittelsachsen ein absolutes Prioritätsthema, stellte Miro Becker, Kreisvorsitzender der FDP-Mittelsachsen auf dem Kreisparteitag am 08.10.2022 in Döbeln fest. Mit großer Mehrheit wurde auch der Sachantrag der FDP Döbeln diskutiert und beschlossen. Peter Draßdo, FDP- Stadtrat und Mitglied im Ortsverband FDP Döbeln sagte dazu: „Gerade für uns vor Ort in Döbeln ist es wichtig, dass wir auf die Belange der Unternehmen aktiv hinweisen und zeigen: trotz der unmittelbaren Herausforderungen dieser Tage, dürfen wir den Blick für zentrale Weichenstellungen in der Zukunft nicht vergessen“ argumentierte. Besonderer Schwerpunkt auf dem Kreisparteitag der Liberalen in Döbeln war daher die Diskussion um den Sachantrag „Starke Wirtschaft – starke Region“ und der gemeinsame Austausch mit dem neugewählten Landrat Dirk Neubauer zu diesem Thema. Peter Draßdo formulierte bei der Begründung: „Wir setzen uns dafür ein, die wirtschaftlichen und gestaltbaren Rahmenbedingungen zur Zukunftssicherung der Unternehmen, Gewerbetreibenden, Handwerker und Selbständigen im Sinne einer aktiveren Wirtschaftssicherung und Wirtschaftsförderung zu schaffen und vor allem stärker zu priorisieren. Für den Landkreis Mittelsachsen wurde bisher kein Gewerbeflächenentwicklungskonzept aufgestellt. Wir unterstützen daher ausdrücklich die Empfehlung der Industrie- und Handelskammer – Regionalkammer Mittelsachsen, jetzt eine einheitliche Informationsbasis zu schaffen und ein gemeinsames Handlungsziel interkommunaler Zusammenarbeit aufzustellen. Die Wirtschaftsförderung vor Ort in den Gemeinden muss fest etabliert bzw. durch konkrete Anreize des Landratsamtes Mittelsachsen gefördert werden. Gelingt es nicht, entsprechende verbindliche Anreize zu schaffen, setzen wir uns für die Stärkung im Sinne einer interkommunalen Wirtschaftsförderung im Landkreis im Bereich des Amtes fürWirtschaftsförderung ein. Der Landrat des Landkreises sollte diesen Schwerpunkt als zentrales Leitthema fördern und entwickeln. Besonders wichtig ist für die Liberalen, dass der „Landrat und das Landratsamt jetzt eine Arbeitsgruppe installieren und einen Ergebnisbericht zur konkreten Umsetzung zur Wirtschaftssicherung bis Jahresende 2022 vorlegen sollten“, so der Döbelner Stadtrat der FDP.

Klare Entscheidung für die Schaffung eines City Managers in Döbeln gefordert

Mit der Ablehnung des Antrages der Stadt Döbeln für die kommende Förderperiode zum Schwerpunkt „lebendige Zentren“ ist aktuell auch keine Planungssicherheit für die Schaffung einer Stelle eines City Managers möglich. „Wir bedauern diese Entscheidung sehr und sind über das Ergebnis enttäuscht“ erklärten Peter Draßdo und Rocco Werner von der Fraktion der FDP / FW im Stadtrat von Döbeln. „Wir hatten uns erhofft, dass es ein klares Signal in Richtung einer planbaren Perspektive für das Thema gibt. Aus diesem Grund hatten wir unseren Antrag im Frühjahr zum Thema eingebracht. Es ist an der Zeit, dass wir nun rasch gemeinsam eine Entscheidung finden und gegebenenfalls auch mit einer Interims-Projektstelle weiterarbeiten können“ argumentierten Draßdo und Werner. „Insbesondere die Begründung, weshalb der Antrag eigentlich abgelehnt wurde, hätte aus unserer Sicht noch deutlicher und präziser ausfallen können. Denn es stellt sich hier durchaus die Frage, inwiefern wir als Stadt Döbeln gut vorbereitet in die Vergabe der Entscheidung gegangen sind?“ betonten die beiden Stadträte der FDP Döbeln und Umgebung. Die Relevanz einer Stelle mit dem Schwerpunkt City-Management ist aus Sicht der Freien Demokraten in Döbeln und Umgebung von außerordentlicher Bedeutung. Es zeigt sich, dass die bestehende Händlerschaft und Gewerbetreibenden eine moderierende, planenden und für die Entwicklung eines langfristigen Innenstadtkonzeptes verantwortlichen Person als Schnittstelle suchen. „Es wird nun darum gehen, in den kommenden Wochen und Monaten die möglichen Alternativen gemeinsam zu diskutieren und über die Neubeantragung und gegebenenfalls Initiierung des Programms lebendige Zentren hinaus, eine geeignete Interimsoption zu überdenken“ präzisierten die FDP-Stadträte Peter Draßdo und Rocco Werner. „Was uns jetzt vor allem helfen würde, wäre eine pragmatische und zügige und geschlossene Idee, die uns hilft, die verlorene Zeit aufzuholen und mit gemeinsamen Kräften Döbeln und die Innenstadt weiter nach vorne zu bringen. Dafür werden wir uns einsetzen“ erklärten beide Stadträte abschließend.